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MEDITATION


"Hoffnungsläuten" - Gebete und Meditationen zum Glockenläuten um 12 Uhr



GEBET 1
Hoffnungsläuten


Den Klang hören und durchatmen. Mit Gott sprechen. Vielleicht so:


Gott, sei bei mir.
Höre meine Sorgen.
[Stille]
Höre meine Bitten:
Für die Kranken.
Für ihre Angehörige.
Für die Pflegenden.
Für die, denen das Geld ausgeht.
Für die Erschöpften.
Für die Sterbenden und die Trauernden.
Tröste, trage, liebe alle, die dich brauchen.
[Stille]

[Vaterunser]

Gott sagt: Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir.
Lass mich darauf vertrauen.
Danke für alles, was stärkt.
Amen.


GEBET 2
Hoffnungsläuten


Es ist Zeit, eine kurze Pause einzulegen.
Ich denke an Menschen, die es schwer haben.
Ich erinnere mich an alles, was mich tröstet und stärkt.
Ich halte einen guten Gedanken fest.
Ich verbinde mich mit Menschen, die gerade auch die Glocken hören.
Ich bin nicht allein.


GEBET 3
Hoffnungsläuten


Es ist Zeit innezuhalten, durchzuatmen, zu beten.
Wir bringen vor Gott, was uns bewegt.
Wir bitten für die Menschen, die jetzt für uns ihren Dienst tun.
Wir bitten für die Kranken.
Wir bitten um Hoffnung und Herzenskraft.
Wir sind verbunden mit allen.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Amen


GEBET 4
Hoffnungsläuten


Hören Sie auf den Klang
Atmen Sie tief durch.
Schließen Sie die Augen,
vielleicht legen Sie sich die Hand aufs Herz.
Denken Sie an die Menschen, die es jetzt besonders brauchen.
Schweigen, auf die Glocken hören
Beten Sie ein Vaterunser
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Amen



"Gute Worte zum Mitnehmen“



An den Zäunen um die Kreuzkirche hängen kleine Kärtchen mit „Kraft-Worten“- Gebete und Segenssprüche.

Einfach die Schleife lösen und Mit-nach-Hause-nehmen……

Fastengruppe für Frauen



In unserer Kirchengemeinde gibt es seit 20 Jahren eine Fastengruppe für Frauen.
Einmal im Jahr, meist im Februar oder März, fasten ca. 10 Frauen eine Woche gemeinsam. Das in der Mitte der Fastenwoche liegende Wochenende verbringen wir gemeinsam im Rahmen einer Fastenfreizeit - in den letzten Jahren in Brodten bei Travemünde an der Ostsee. Dort steht jeder Frau ein Einzelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung.

Unsere Gruppe besteht aus netten und aufgeschlossenen Frauen im Alter zwischen Ende vierzig und Anfang siebzig. Einige von uns sind schon seit vielen Jahren dabei. Wir freuen uns, wenn neue Frauen dazukommen, einige nehmen einmal teil, andere mit Unterbrechungen mehrmals, manche verabschieden sich nach ein paar Jahren aus der Gruppe - jede wie sie möchte.

Wir werden begleitet von einer Pastorin der Kirchengemeinde oder von einer anderen Anleiterin, die jedoch keine medizinische Beratung leisten kann. Wir fasten nach der sog. Buchinger-Methode, d.h. wir nehmen keine feste Nahrung zu uns, sondern Gemüse-Brühe, Tee, Saft und reichlich Wasser.
Fasten kann jede, die sich für gesund und leistungsfähig hält, die sich zutraut, Disziplin zu halten und Verzicht zu üben (Im Zweifel den Hausarzt fragen). Man ist leistungsfähig genug, um während einer Fastenwoche zu arbeiten. Es empfiehlt sich jedoch, die Fastenwoche so zu gestalten, dass es genügend Gelegenheit gibt, zur Ruhe zu kommen.

Fasten hat nichts mit Hungern zu tun. Nach einer gründlichen Darmentleerung, die unverzichtbare Grundlage des Fastens ist, stellt der Körper die Produktion von Verdauungssäften ein und schaltet auf Energiegewinnung aus körpereigenen Depots um. Fasten hat einen Gewichtsverlust als angenehme Begleiterscheinung zur Folge, dient aber vielmehr der Entschlackung/Entgiftung des Gewebes und hat viele positive Wirkungen auf den Körper.

Wir beginnen mit einem Entlastungstag, an dem wenig ballaststoffreiche Kost gegessen wird. Am 2. Tag steht das Abführen auf dem Programm und dieses ist zugleich der erste von fünf Tagen, an denen die Nahrung nur aus Flüssigkeiten besteht. Es folgen zwei bis drei Aufbautage, an denen der Körper langsam(!) wieder an die normale Nahrungsaufnahme gewöhnt wird.
Wir treffen uns in der Regel abends an dem sog. Entlastungstag, um uns gemeinsam auf die Fastenwoche einzustimmen. Während der Fastenfreizeit machen wir viele Spaziergänge an der Ostsee, Körperübungen zur Belebung und Entspannung, klöhnen und spielen gemeinsam, nehmen spirituelle Impulse auf und wer mag, geht in die Sauna. Ein paar Wochen später treffen wir uns noch einmal zum gemeinsamen Essen einer Suppe und anderer Köstlichkeiten und tauschen uns über unsere Erfahrungen aus.

Wir freuen uns über neue Mitstreiterinnen, egal ob Sie zu unserer Gemeinde gehören, wie alt Sie sind oder ob Sie schon Erfahrungen mit dem Fasten gesammelt haben- Sie sind herzlich willkommen!
Wenn Sie neugierig geworden sind, nehmen Sie gern über unser Kirchenbüro Kontakt zu uns auf.
Verstanden

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